Mitglied der Umweltallianz Mecklenburg-Vorpommern


Qualitäts- und Umweltmanagement


LGA geprüfte Qualifikation als Gebäudeenergieberater


Mitglied im Verband Norddeutscher Gebäudeenergieberater


registrierter dena-Energieberater

Siegel des GIH

Was bedeutet "zertifiziert durch GIH"?

 

Die Berufsbezeichnung "Energieberater" ist (noch) nicht geschützt. Die Ausbildung dazu ist breit gefächert, unterliegt keiner Qualitätskontrolle und jeder versteht etwas anderes darunter.
Der Hausbesitzer weiß daher i. d. R. nicht, über welche Fähigkeiten und Qualitäten sein Berater verfügt.

Der Bundesverband „Gebäudeenergieberater-Ingenieure-Handwerker“ (GIH) hat ein Qualitätssicherungssystem zur gewerbeunabhängigen Energieberatung ins Leben gerufen. Es wurden regionale Zertifizierungsstellen/Siegelkommissionen gebildet, die aber bundesweit koordiniert werden. Der GIH Bundesverband hat mit seiner Siegelordnung eine bundeseinheitliche Richtlinie als Rahmen vorgegeben. Art und Ausführung von Stempel und Ausweis sind einheitlich.

Primär beziehen sich die gestellten Zertifizierungsanforderungen auf eine qualitativ hochwertige und professionelle Energieberatung. Verlangt werden als Aus- und Weiterbildung mindestens der HWK-Lehrgang Energieberater(Gebäudeenergieberater im Handwerk der Handwerkskammern) oder eine gleich- / höherwertige Bildung, jährliche Fortbildung, nachzuweisende Berufserfahrung, Verwendung zertifizierter Software sowie die Verpflichtung zur neutralen unabhängigen Beratung. Diese Voraussetzungen werden durch die Zertifizierungsstelle geprüft und überwacht. Eine Zertifizierungskommission entscheidet nach Prüfung eines Beratungsberichtes in jedem Einzelfall über die Vergabe des Siegels.

Die Zertifizierung gilt vorerst drei Jahre und verlängert sich mit dem Nachweis der kontinuierlichen Fortbildung. Zertifizierungsstelle und -kommission unterliegen ihrerseits wiederum Qualitätsrichtlinien.
Das Siegel bestätigt, dass sich der Träger umfangreich hat ausbilden lassen, sich bestimmten Qualitäts- und Verhaltensregeln unterwirft und sich von einer neutralen Zertifizierungsstelle überprüfen lässt.

Der Endkunde hat damit die Gewähr, dass er eine qualitativ hochwertige neutrale Beratung erhält, bei der die Vertretung seiner Interessen im Vordergrund steht.